AUFGRUND  DER  AMTLICHEN  BESCHLUSSLAGE

SIND  ALLE  KONZERTE  BIS  EINSCHLIESSLICH  19.APRIL 2020  ABGESAGT!

 

26. März 2020 um 19 Uhr

 

JOHANNES BRAHMS

LIEBESLIEDER“ & „NEUE LIEBESLIEDER“

für Solistenquartett & Klavier zu 4 Händen

EILIKA WÜNSCH (Sopran), DENISE SEYHAN (Alt),

WOLFGANG KLOSE (Tenor), 

CLEMENS MORGENTHALER (Bass)

am Flügel: ANDREA CAPECCI & BERNHARD WÜNSCH

 

Die vertonten Texte aus einer Sammlung des Philosophen und Dichters Georg F. Daumer beruhen auf russischen, polnischen und ungarischen Vorlagen. Die erste Sammlung op. 52 ist eine lockere Folge von Liebesliedern auf lyrisch-schwelgende, heiter-ironische, aber auch energisch-bestimmte Texte, über die der Komponist selbst urteilte: „Übrigens möchte ich doch riskieren, ein Esel zu heißen, wenn unsere Liebeslieder nicht einigen Leuten Freude machen.“ Demgegenüber handeln die Texte der zweiten Sammlung überwiegend von den Schattenseiten der Liebe: Misstrauen, Enttäuschung und Verzicht. Die erste öffentliche Aufführung der Liedersammlung erfolgte am 5. Januar 1870, mit Clara Schumann und Brahms selbst am Klavier. Mit diesem Neujahrskonzert beginnen wir das neue Jahr mit beseelten, beschwingten, heiteren und doch immer wieder auch nachdenklichen Tönen.

08. Mai 2020, 19 Uhr

"... aus Märchen und Phantasiewelten" - Balladen von Carl Loewe 

KS Prof. ROLAND SCHUBERT (Bass)
EILIKA WÜNSCH (Sopran)
am Flügel: BERNHARD WÜNSCH

Carl Loewe hat das Kunstlied zur „Ballade“ erweitert und so mehr Raum für eine anschauliche Schilderung mit sehr bildhafter Tonmalerei geschaffen. Die eindringlichen Charakterisierungen von Gestalten, Geschichten sind ein Hauptmerkmal von Loewes Balladen. Neben verschiedenen Schauplätzen aus Sagen und Märchen finden Alltagsbilder ebenso ihren Platz. Auf faszinierende Weise verbindet Carl Loewe Phantasiewelten mit Genrebildern seiner Zeit - mal unheimlich, mal verspielt dann wieder urkomisch humorvoll. Duette für Sopran und Bass von Max Reger, Walther Abt u.a. runden dieses Programm ab.

Der Bassist Roland Schubert wurde 1989 an das Opernhaus Leipzig engagiert, wo er mittlerweile seit über 30 Jahren singt. Von 1991 bis 2001 war er Mitglied des Solistenensembles der Staatsoper Wien, danach wechselte er an die Deutsche Oper Berlin. Mehr als 120 Partien hat er bereits gesungen und arbeitete mit führenden Dirigenten und Regisseuren an namhaften Bühnen zusammen, wie den Staatsopern München, Hamburg, Berlin, Wien, der Semperoper Dresden, Volksoper Wien, Mailänder Scala, der Oper Seoul u.a.. Als Konzertsänger konzertierte er mit den Wiener Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem MDR-Sinfonieorchester, der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Bachorchester Leipzig, dem Bayerischen Rundfunk-orchester München und dem „Orchestra dell‘Accademia Santa Cecilia“ Roma, unter Dirigenten wie R. Muti, Z. Mehta, H. Stein, L. Yehudi Menuhin, F. Luisi, Ch. Thielemann, und vielen anderen. Im Jahre 2001 wurde ihm der Ehrentitel "Kammersänger" verliehen. Zahlreiche Rundfunk - und CD-Einspielungen sowie Mitwirkungen bei Fernsehproduktionen runden seine Tätigkeit ab. Seit 2004 hat er eine ordentliche Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig inne, wo er auch Studien-Dekan ist. Roland Schubert gibt weltweit Meisterkurse.
An diesem Abend der "Karlstadter Kammerkonzerte" erleben Sie diesen großen Solisten sehr direkt und publikumsnah.

Prof. Schubert ist ein sehr warmherziger Mensch, der das Publikum mit feinem Humor aber auch mit Güte und freudigem Engagement durch die Konzerte führt.

05. Juni 2020 -  19 Uhr

 

„un rêve fantastique... oder

zwei Dirigenten am Klavier“

 

 

MICHAEL PREISER (Klavier)
Eilika Wünsch (Sopran)
Bernhard Wünsch (Klavier)

 
aus dem Programm:

Gabriel Fauré:    Nocturne Nr. 6 Des-Dur op. 63
                           Nocturne Nr. 7 cis-Moll op.74
                           Nocturne Nr. 13 h-Moll op. 119
C. Franck: Prélude, Choral et Fugue
Maurice Ravel: "Ma mere l´oye" (Klavier zu vier Händen)
Lieder von Franz Liszt und G. Fauré

Das Besondere an diesem Abend ist, dass zwei Pianisten im Wechsel die Lieder begleiten und 4-händig spielen, die auch als Dirigenten tätig sind. Der Blick auf den Notentext und die Klanggebung am Flügel ist bei Dirigenten naturgemäß anders als bei "reinen" Pianisten, so erwartet das Publikum ein orchestral geprägter Klavierklang mit 2 und 4 Händen.

“In der Klaviermusik ist kein Platz für Firlefanz“, schrieb Gabriel Fauré seiner Frau Marie 1910. Von der ersten Nocturne bis zur letzten vergehen 50 Jahre, und doch blieb Fauré sich und seinem Stil treu, so verzichtet er meist auf allzu extreme Virtuosität und verlässt sich darauf, durch warme Tonarten und einfühlsame Melodien zu überzeugen.

Der Pianist und Dirigent Michael Preiser, geboren 1973 in Erlangen, machte sich neben seinen rein pianistischen Qualitäten sich vor allem durch ungewöhnliche Programme und sein besonderes Engagement für zu Unrecht vernachlässigte Komponisten und Werke einen Namen. So finden sich in seinem Repertoire – neben den „Klassikern“ - etwa Kompositionen von Max Reger, Nicolaj Medtner, Guillaume Lekeu, Kaikhosru Sorabji, Wilhelm Furtwängler oder Karol Szymanowski, mit denen Preiser in zahlreichen Konzerten u.a. in London (St.-Martin’s-in-the-Fields), Luxembourg (Théâtre National), in der Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld, beim 1. Hessisch-Russischen Kulturfestival (1. Klavierkonzert von N. Medtner), bei den Rathauskonzerten Münster, den „Integralkonzerten“ Recklinghausen (Medtner- Portrait), beim Klavierfestival Ruhr u.v.a. zu Gast war. Als Dirigent machte Michael Preiser erstmals im Oktober 2004 auf sich aufmerksam, als er u.a. in der Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld das Deutsche Requiem von Johannes Brahms dirigierte. Zwischen 2005 und 2013 war er Leiter des Oratorienchores der Westfälischen Wilhelms Universität Münster und des „Konzertchor Bielefeld“wechselte. Preiser war des Weiteren als Assistent des künstlerischen Leiters bei den „Loreley-Festspielen“, sowie projektweise am Théâtre National Du Luxembourg, dem Aalto-Theater Essen, dem Dortmunder Theater, dem Stadttheater Gießen, den Städtischen Bühnen Münster sowie am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen tätig. Seit September 2010 arbeitet Preiser u.a. am Theater Krefeld/ Mönchengladbach  als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung und hat dort zahlreiche eigene Produktionen geleitet sowie Dirigate von Opern wie "Katja Kabanowa", "Boris Godunow", "Der Konsul", "Orfeo ed Euridice", "Orpheus in der Unterwelt" u.v.a. übernommen. Seit Sommer 2012 ist er künstlerischer Leiter des Niederrheinischen Kammerorchesters Moers, seit 2018 zusätzlich vom Niederrheinischen Konzertchor. Für seine Interpretationen der Musik Max Regers wurde Preiser im September 2005 mit dem 2. Preis beim Internationalen Max-Reger-Wettbewerb 2005 ausgezeichnet. Eine CD-Einspielung mit Werken von Nikolaj Medtner und Sergej Rachmaninow ist im selben Monat bei ars musici erschienen. In zwei weiteren CD-Einspielungen hat er sich um vergessene Musik der Frühklassik verdient gemacht: In "Sol nascente" und"Dolci affetti" stellt er gemeinsam mit der Koloratursopranistin Charlotte Schäfer und der Neuen Düsseldorfer Hofmusik bzw. concerto con anima Opernarien von Traetta, Jommelli, Galuppi Sarti, Mysliveček u.a. vor, die Preiser eigens für diese Produktion nach alten Handschriften neu ediert hat.

 

 

04. September 2020, 19 Uhr

 

Programm: N.N.

 

 

 

23. Oktober 2020, 19 Uhr

 

"...und ewig blauen licht die Fernen" ein Mahler-Abend

 

PROF. CLEMENS MORGENTHALER, Bass-Bariton
EILIKA WÜNSCH (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

 

Prof. Clemens Morgenthaler studierte an den Musikhochschulen Freiburg und Basel Kirchenmusik und Gesang (Konzertdiplom mit Auszeichnung). Prägende Lehrer waren u.a. Kurt Widmer und Rudolf Piernay (Meisterkurse). Er ist Gewinner, Preisträger und Stipendiat diverser Wettbewerbe. Konzerte in ganz Europa und den USA, Opernengagements und Rundfunkaufnahmen, bei denen er mit renommierten Pianisten, Orchestern, Dirigenten und Regisseuren zusammenarbeitete, prägen seine künstlerische Tätigkeit. Er lehrt Gesang an der Musikhochschule Trossingen. Seit 2010 ist Clemens Morgenthaler Professor für Gesang an der Hochschule Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch. Prof. Clemens Morgenthaler singt in diesem Konzert im Wechsel „... und ewig blauen licht die Fernen...“ ein Mahler-Abend mit Eilika Wünsch die „Kindertotenlieder“ von Gustav Mahler nach Texten von Friedrich Rückert. Weiterhin erklingen ausgewählte Lieder aus „Des Knaben Wunderhorn“, wie immer auch in eigens für dieses Programm eingerichteten Versionen.

17. November 2020, 19 Uhr

 


"Gestillte Sehnsucht" Musik aus Spätromantik und Impressionismus (Brahms, Dvorak, Ravel u.a.)

 

HANS-HENNING VATER, Violine

EILIKA WÜNSCH, Sopran

BERNHARD WÜNSCH, Klavier

 

Hans-Henning Vater wurde in Kiel geboren und studierte Violine in Detmold u. a. bei Lukas David, Volker Worlitzsch , Christoph Poppen und Young-Uck Kim, sowie Barockvioline in Den Haag bei Monica Huggett. Er war 1. Geiger in der Deutschen Kammerakademie Neuss und Konzertmeister der Westfälischen Kammerphilharmonie. Seit 1995 ist er Leiter und Konzertmeister des Göttinger Barockorchesters (historische Aufführungspraxis) und wirkte in verschiedenen namhaften Barockformationen mit, u.a. bei „Musica antiqua Köln“ (Reinhard Goebel). Seither hat er sich einen Namen als Barockspezialist gemacht, u. a. durch Aufführungen der 15 Rosenkranz-Sonaten von H.I.F. Biber. Er war außerdem Konzertmeister des 2003 gegründeten Barockorchesters „La Passione“ in Heidelberg, mit denen er als Solist Concerti grossi von Händel für das renommierte Label „Accent“ einspielte. Desweiteren ist er Gründungsmitglied des 2006 entstandenen Festspielorchesters Göttingen (Ltg.N.McGegan). Einen weiteren Schwerpunkt bildet Kammermusik, in verschiedenen Streicherbesetzungen sowie mit Klarinette oder Klavier. Im Zentrum steht hier seine Arbeit als 1.Geiger des Waldstein-Quartetts. Mit großer Hingabe widmet er sich der nicht ganz ernsten Klassik – in „schrägen“ Besetzungen wie z.B. Salonmusik für Violine und Orgel, Kreisler-und Heifetz-Bearbeitungen sowie argentinischen Tangos. Im Februar 2012 gab H.-H. Vater eine Master Class an der University of Northern Texas in Denton, USA. Seit Sept. 2013 gibt er Workshops zur Anleitung des Spiels in Historischer Aufführungspraxis für die Streicherklassen der Musikhochschule Hannover. Hans-Henning Vater gab Solo-und Kammerkonzerte in Europa, den USA, Süd-und Mittelamerika und ist außerdem durch Kammermusikproduktionen für den WDR und Live-Mitschnitte des NDR bekannt.

 

 

 

RÜCKBLICK

 18. Dezember, 19 Uhr 

 

„Wartet, nur wartet...!“ -

Lieder und Instrumentalwerke zur Weihnacht

 

 

JOHANN-SEBASTIAN SOMMER (Violoncello)

EILIKA (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

 

 

Mit einem weiten Bogen von Advents- und Weihnachtsliedern erzählen die Künstler die Weihnachtsgeschichte, indem sie stimmungsvoll beliebte, traditionelle Lieder neben Kunstliedern zur Weihnacht von Hugo Wolf, Max Reger, Karol Szymanowski (u. a.) und Instrumentalstücken im Wechsel erklingen lassen. Johann-Sebastian Sommer spielt die Suite Nr. 5 in c-Moll für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach. So findet sich für jeden ein Stück Weihnacht in diesem Programm. Manche Stücke sind arrangiert als Duette für Cello und Sopran. Der warme, weiche Klang des Violoncellos ist ideal für die Farben die Lieder, es fungiert gleichermaßen als Begleiter oder als Solist. Kurze, verbindende Texte runden diese besondere Weihnachtsgeschichte ab.

Schon in den Studienjahren widmete sich der Cellist J.-S. Sommer der Kammermusik (Solo, Streichquartett, Klaviertrio und Kammerorchester) mit zahlreichen Konzertreisen und Rundfunkaufnahmen im europäischen Raum. Die sechs Suiten J. S. Bachs gehören zu den meist gespielten Werken der Sololiteratur in Konzerten und stellen technisch und musikalisch höchste Anforderungen.

 

"Franz Schubert - Winterreise - ein Politkrimi."

26. November 2019, : KONZERT

 

HANS-HENNING VATER, Violine (Konzertmeister Göttinger Barockorchester) & STEFAN ADELMANN, Kontrabass (Solo-Kontrabassist der Bamberger Symphoniker)

EILIKA (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)

 

Wussten Sie, dass Franz Schubert im Gefängnis saß? Dass er von Geheimpolizisten und Spitzeln überwacht wurde? Dass er sich die Texte der Winterreise aus einer im damaligen Wien verbotenen Zeitschrift, deren Lesen bereits unter Strafe stand, besorgte? - Er schrieb in vielen Briefen von Einsamkeit und dass „er allein mit in seinem Zimmer ausharren“ musste.

Die Liedfolge der „Winterreise“ wird in dieser Interpretation mit aktuellen Texten, die sich auf Freiheit, Zensur und Überwachung beziehen sowie Ausschnitten aus Heinrich Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ verwoben. So entsteht ein ganz neues Bild dieses seit vielen Jahren so populären Werkes, das weit über die unglückliche Liebesgeschichte hinaus weist. Diese Rezeption ist musikgeschichtlich seit geraumer Zeit aktuell und wird mehr und mehr als die eigentliche Botschaft dieses meistgespielten Liedzyklus gesehen.

Wir besetzen in dieser Version zusätzlich eine Violine und einen Kontrabass um die gegensätzlichen Farben dieser Musik noch besser ausleuchten und hervorheben zu können. Mit dem Konzertmeister des Göttinger Barockorchesters, Hans-Henning Vater, und dem Solo-Kontrabassisten der Bamberger Symphoniker, Stefan Adelmann, haben wir exzellente und hoch erfahrene Musiker gewinnen können, deren Interpretation der Schubert'schen Musik der ihm so wichtigen politischen Tiefe seiner Werke auch gerecht werden kann.

Schuberts „Winterreise“, Heines „Deutschland, ein Wintermärchen“ - ist die Reaktion von Künstlern auf die Karlsbader Beschlüsse und die darauf folgende Bespitzelung, auf Zensur und Einschränkung, welche das Leben der Bürger ganz unmittelbar traf. Wie viel Freiheit steht einem Menschen zu? Was geschieht mit uns, wenn wir uns unserer Freiheit beraubt sehen? Das ist die „Winterreise“, ein Aufschrei, ein Hilferuf! Und, zum Schluss des Zyklus, Resignation oder Aufbruch?

 

 

"An die ferne Geliebte"

06.September, 19:00 Uhr: KONZERT

 

PETER ROSENBERG (Violine),

der langjährige 1. Konzertmeister der Bamberger Symphoniker

EILIKA (Sopran) & BERNHARD WÜNSCH (Klavier)  

 

aus: Johann Sebastian Bach Sonaten und Partiten für Violine Solo

Lieder von J. Brahms, R. Schumann u.a. bearbeitet für Sopran, Violine und Klavier

 

Die Bamberger Symphoniker zählen zu den „top 5“ Spitzen-orchestern Deutschlands. Peter Rosenberg, geboren in Klausenburg (Cluj) / Rumänien, war von 1982 bis 2015 erster Konzertmeister dieses Weltklasseorchesters. Er studierte an der Rubin-Musikakademie in Tel Aviv/ Israel und bei Saschko Gawriloff an der Folkwang Hochschule Essen, ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe (Deutscher Musikwettbewerb Bonn und ARD Musikwettbewerb München 1970 – dort im Duo Violine/ Klavier mit Bruder Gabriel Rosenberg. Von 1993 bis 1998 war er neben seiner Konzertmeistertätigkeit auch Professor für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik Köln, Abteilung Aachen. Neben zahlreichen Rundfunkaufnahmen bei deutschen Sendern liegt eine Aufnahme sämtlicher Violinkonzerte von Ernst Krenek mit den Bamberger Symphonikern unter Florian Merz beim Label Koch-Schwann vor und wurde mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er konzertierte weltweit unter Dirigenten wie H. Blomstedt, E. Jochum, H. Stein, C. M. Giulini, G. Sinopoli, G. Dudamel, A. Nelsons und J. Nott.

 

Johann Sebastian Bachs Zyklus von je drei Sonaten und Partiten für Violine solo stellt zweifellos einen Höhepunkt der abendländischen Violinmusik dar. Sowohl in spiel- als auch in kompositionstechnischer Hinsicht setzten die Werke neue Maßstäbe und schauten weit in die Zukunft hinaus. Es ist aber auch sehr empfindsame, persönliche Musik mit enormer Tiefe, so teilt sich z. B. Bachs Trauer um seine Frau Barbara in der Sonate a-Moll sehr unvermittelt mit. Liedbearbeitungen für Sopran, Violine und Klavier runden diesen Konzertabend ab.

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